Datensicherung
Jeder Computernutzer hat bestimmt bereits am eigenen Leib erfahren müssen, wie schmerzhaft es sein kann, wenn der Computer, der am Abend zuvor noch die wichtigen Texte einer Hausarbeit oder die bearbeiteten Fotos gezeigt hat, beim nächsten Versuch eines Neustartes seinen Dienst versagt. Glücklich, wer unter Einsatz von nicht wenig Geld, die frohe Kunde eines IT-Lers erhält, dass die Daten wiederhergestellt werden können. Diese Situation allerdings sowie der fragend-strafende Blick des IT-Experten – “haben Sie etwa keine Backups gemacht?” – brennt sich unvergesslich ein und macht uns zu Fans eines Backup-Systems.
Regelmäßig Daten auslagern
Da Computer nichts anderes sind als hochkomplexe technische Werkzeuge, ist die Wahrscheinlichkeit nicht auszuschließen, dass irgendeiner der unzähligen Bauteile ihren Dienst versagt und zu obigem Schreckensszenario führt. Das Zauberwort, um einem Datenverlust weitestgehend zu vermeiden heißt ganz einfach: Backup. Ein (funktionierendes) Backup-System ist ein solches, das regelmäßig ausgeführt und zuverlässig Daten von der Festplatte auf ein – wichtig! – externes Medium ausgibt. Da der Mensch sich wiederholende Tätigkeiten möglicherweise vernachlässigt oder vergisst, sollte diese Aufgabe an ein Programm delegiert werden, das diesen Dienst automatisch verrichtet.
Backup-Verlauf
Unterschiedliche Konzepte
Unter IT-Experten gibt es regelrechte Grabenkämpfe um die Frage, welches der möglichen Backup-Konzepte sich am besten für welchen Nutzer eignet. Da der Leser dieser Zeilen sicherlich den privaten Computer und nicht das gesamte Firmennetzwerk zu versorgen hat, sei hier die gängigste Art eines Backups beschrieben. Grundvoraussetzung für ein effizientes Backup-System sind eine separate und ausreichend große externe Festplatte sowie ein Programm, das die Backups selbsttätig ausführt. Backup-Programme gibt es in vielen Preislagen aber auch als Freeware. Dem Programm werden die Ordner zugewiesen, die regelmäßig ausgelagert werden sollen sowie ein Zeitplan definiert, in dem die Auslagerung erfolgen soll. Die Zeitabstände richten sich sehr nachdem, welche Ordner oder Dokumente regelmäßig geändert und so einer aktuellen Auslagerung bedürfen oder aber selten benutzt werden.